MURKS? - NEIN DANKE!

Lange sollen sie leben...

Timo Büdenbender · 26.02.2015

Seit nun drei Jahren entsteht unter dem Namen „MURKS? NEIN DANKE!“ eine immer größer werdende zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen geplante Obsoleszenz einsetzt. Unter geplanter Obsoleszenz versteht man die absichtliche Verkürzung der Nutzungsdauer eines Produkts durch Verschleiß oder Veralterung. Als berühmtestes Beispiel wird meist das Glühbirnenkartell angeführt, das die Lebensdauer von Glühbirnen auf 1.000 Stunden festlegte.

„MURKS? NEIN DANKE!“ versteht sich als Verbraucherorganisation für nachhaltige Produktqualität. Dazu gehören aus Sicht des Initiators Stefan Schridde Eigenschaften wie einfache Reparierbarkeit, Ressourceneffizienz und bessere Garantieregelungen, aber auch eine andere Form des Wirtschaftens mit regionalen Servicediensten, freier Ersatzteilversorgung und einer insgesamt ethischen Kreislaufwirtschaft.

Auf der Internetseite von „MURKS? NEIN DANKE!“ kannst Du eigene Erfahrungen mit Geräten aus Haushalt, Freizeit und Garten teilen. Die internationale Sammlung umfasst bereits eine große Zahl an Beiträgen von Smartphones über Geschirrspüler bis hin zu Gartenstühlen. Daraus soll ein „Murksbarometer“ entstehen und mehr Transparenz über Hersteller schaffen. Daneben werden
positive Beispiele (z.B. Offene Werkstätten, Hersteller und Händler ohne Murks) vorgestellt.

www.murks-nein-danke.de/
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