Unverpackt: Projekte in Darmstadt, Nürnberg und Hamburg

Immer mehr Unverpacktes: Darmstadt, Nürnberg und Hamburg an der Reihe

Timo Büdenbender · 07.12.2016

Ganz unspektakulär „Unverpackt Darmstadt“, verspielt „ZeroHero“ oder passend hanseatisch „Stückgut Hamburg“ - hinter verschiedenen Namen verbergen sich die nächsten verpackungsfreien Geschäfte.

Der schnörkellose Name ist Programm: Ohne große Prosa im Crowdfunding, bis dato sogar ohne eigene Internetseite, aber stets fokussiert auf das große Ziel, Plastikmüll zu vermeiden, öffnete „Unverpackt Darmstadt“ Ende Oktober seine Türen. Starterin Bettina Will und das Eichhörnchen im Logo begeisterten fast 500 Unterstützer und konnten dank Crowdfunding-Beiträgen von über 25.000€ mit einer verbesserten Ausstattung und einem breiteren Sortiment an den Start gehen.

https://www.facebook.com/unverpacktdarmstadt/


Hochwertige Produkte, am liebsten aus der Region und in Bio-Qualität und einen Bistrobereich versprechen die beiden Gründer von ZeroHero Nürnberg. Thomas Linhardt und „Verpackungsfreigeist“ Arthur Koenig sehen das geplante Ladengeschäft als Baustein zu einem müllfreien Leben. Noch bis Anfang Januar läuft die Crowdfunding-Kampagne auf Startnext, die in Nürnberg-Gostenhof zum ersten verpackungsfreien Supermarkt in Franken führen soll.

https://www.startnext.com/zerohero

http://zerohero-nuernberg.de/


Die Hamburger Crew hat die Crowdfunding-Phase hingegen im Herbst gemeistert. Mit über 40.000 von fast 1.000 Unterstützern im Rücken ist das gemischte Team mit Erfahrung in den Bereichen Hotellerie, Wissenschaft, Logistik, Unternehmertum oder gar Politik nun am Renovieren des zukünftigen Ladenlokals in der Nähe des Bahnhofs Altona. Vorrangig Bio- und regionale Produkte sollen ab Januar 2017 unverpackt in den Regalen und Behältern stehen.

http://www.stueckgut-hamburg.de/
http://www.facebook.com/stueckguthamburg


Bild: Screenshot aus dem Crowdfunding-Video von Stückgut Hamburg


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